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Microsoft Clarity: Consent Mode verhindert Cookies, nicht jede Messung

Voraussetzungen

Zugriff auf die Clarity- und Consent-Konfiguration sowie eine Testumgebung ohne bereits erteilte Einwilligung.

Für EWR/UK/CH verlangt Clarity Consent-Signale für volle Funktionalität. Im Consent Mode werden vor Zustimmung keine Clarity-Cookies gesetzt; Microsoft dokumentiert zugleich, dass Collect-Requests und grundlegende Interaktionsmessungen ohne Cookie-Einwilligung weiterlaufen können. Für striktes „Wir speichern nicht!“ ist das von „gar nicht laden“ zu unterscheiden.

Prüfung

Nach der Änderung Browser-Speicher, Netzwerkverbindungen sowie Webserver-, Proxy- und Anwendungslogs getrennt kontrollieren. Eine Produkteinstellung beweist nicht automatisch, dass auf allen Ebenen keine Besucher-IP gespeichert wird.

Grundlagen zur Besucherkennung

Zur Einordnung zusätzlich Cookielos ist nicht automatisch trackingfrei und Unique Visitors ohne Wiedererkennung verwenden. Maßgeblich ist nicht nur das Vorhandensein von Cookies, sondern ob Requests über Sessions, Hashes, Local Storage oder andere Merkmale zusammengeführt werden.

Rückbau

Falls die reduzierte Konfiguration eine benötigte Funktion beeinträchtigt, nur die betreffende Einstellung gezielt wiederherstellen und anschließend Datenfluss, Speicherung, Aufbewahrung und Drittanbieter-Verbindungen erneut prüfen.

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Quellen und Kontrolle

Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.

Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung

Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.

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