WordPress: Jetpack Stats verarbeitet Besucher-IP trotz aggregierter Anzeige
Einordnung
Aggregierte Statistiken im Dashboard getrennt von der technischen Verarbeitung und Aufbewahrung der zugrunde liegenden Verbindungsdaten bewerten.
Dass Jetpack Stats dem Websitebetreiber keine einzelnen Besucher-IP-Adressen anzeigt, bedeutet nicht, dass keine IP verarbeitet oder gespeichert wird. Automattic dokumentiert Stats-Logs mit Besucher-IP und eine Aufbewahrung von 28 Tagen. Für ein strenges Ziel von „Wir speichern nicht!“ ist diese Provider-Ebene ausdrücklich zu berücksichtigen.
Nach der Änderung prüfen
Browser-Speicher und Netzwerkrequests kontrollieren und zusätzlich Webserver-, Proxy-, Anwendungs- und Providerlogs getrennt betrachten. Eine einzelne Produkteinstellung deckt nicht automatisch die gesamte Verarbeitungskette ab.
Grundlagen zur Einordnung
Für die Bewertung nicht nur auf Cookies achten: Cookielos ist nicht automatisch trackingfrei. Wenn „Unique Visitors“ erfasst werden, zusätzlich Unique Visitors ohne Wiedererkennung beachten.
Rückbau
Falls die reduzierte Konfiguration eine benötigte Funktion beeinträchtigt, nur die betreffende Einstellung gezielt wiederherstellen und anschließend Datenfluss, Speicherung, Aufbewahrung und Drittanbieter-Verbindungen erneut prüfen.
Verwandte Anleitungen
Quellen und Kontrolle
Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.
Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung
Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.