Simple Analytics: Analytics ohne Besucherkennung einordnen
Voraussetzungen
Zugriff auf die Analytics-Einbindung und eine Übersicht der tatsächlich übertragenen Events und Metadaten.
Simple Analytics verwirft nach eigener Dokumentation IP-Adressen, setzt keine Cookies und verwendet weder Local Storage noch Fingerprinting oder IP-Hashes zur Besucherkennung. Trotzdem bleiben externe Requests an einen Analytics-Anbieter und die tatsächlich übertragenen Messdaten zu prüfen.
Prüfung
Nach der Änderung Browser-Speicher, Netzwerkverbindungen sowie Webserver-, Proxy- und Anwendungslogs getrennt kontrollieren. Eine Produkteinstellung beweist nicht automatisch, dass auf allen Ebenen keine Besucher-IP gespeichert wird.
Grundlagen zur Besucherkennung
Zur Einordnung zusätzlich Cookielos ist nicht automatisch trackingfrei und Unique Visitors ohne Wiedererkennung verwenden. Maßgeblich ist nicht nur das Vorhandensein von Cookies, sondern ob Requests über Sessions, Hashes, Local Storage oder andere Merkmale zusammengeführt werden.
Rückbau
Falls zusätzliche Metriken benötigt werden, nur die konkret erforderliche Funktion ergänzen und danach prüfen, ob dadurch neue Besucherkennungen oder Drittanbieter-Datenflüsse entstehen.
Verwandte Anleitungen
Quellen und Kontrolle
Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.
Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung
Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.